14. März 2011

GrandSlam AM Services AG

Nachdem sich in letzter Zeit immer wieder Anleger der GrandSlam AM Services AG an uns gewandt und nach einem Ausweg aus dieser Anlage gesucht haben, wurde innerhalb unseres Vereins die

Aktionsgemeinschaft GrandSlam AM Services AG

gegründet.

Betroffene Anleger berichten uns immer wieder, dass sie sich durch die Beratung der Vermittler bei Abschluss der Beteiligung getäuscht fühlen. Vielfach wurde die Beteiligung als sichere, „lukrative, steuerbegünstigte Kapitalanlage“ den Anlegern angepriesen und verkauft.

Inzwischen haben wir die GrandSlam AM Services AG und die Vertragsgestaltung durch unsere Spezialisten einer intensiven Prüfung unterzogen.

Das Ergebnis ist ernüchternd!!

Zu den Fakten:

Wie alle übrigen Anleger freuen Sie sich wahrscheinlich über den in letzter Zeit zu beobachtenden starken Anstieg an den Kapitalmärkten, in die die Gesellschaft Ihr Geld nach der vertraglichen Regelung investiert hat.

Nur:

Möglicherweise nützt Ihnen das aber nicht viel. Je nach Art des gewählten Anlageprogramms (Einmalanlage/monatliche Raten) wurde Ihr eingesetztes Kapital bislang nur zu ca. 30% auch tatsächlich in Investmentfonds investiert.

Wie bitte? Nur 30% ?

Richtig! Wenn Sie beispielsweise die Variante mit monatlichen Raten (Monatsanlagen) gewählt haben, werden 70 % ! ihrer monatlichen Rate für Verwaltungsgebühren verbraucht! Dies solange bis die Vorabverwaltungsgebühr bezahlt ist. Das kann je nach Vertragsdauer und Höhe der monatlichen Rate mehrere Jahre dauern.

Lassen wir hierzu die renommierte Stiftung Warentest sprechen. Diese führt in ihrer Zeitschrift Finanztest 09/2008 wörtlich aus:

„Doch angesichts einer Rendite von nur 3 Prozent, die laut Grand Slam
AM Services AG nach Abzug laufender Kosten seit 2007 bis heute erzielt
wurde, lohnt das Angebot nicht. Die Investitionen sind riskant, die Kosten
der Vermögensverwaltung sehr hoch. Außerdem erkennt das Finanzamt
– anders als die Anleger erwarteten – die hohen „Vorabverwaltungsgebühren“
nicht als Werbungskosten an.“

Weiter führt die Zeitschrift aus:

„Finanztest setzt die Anbieter des „Grand Slam“ und „Golden Slam“- Programms wegen hoher Kosten auf die Warnliste.“

Diese Aussage spricht für sich.

Haben Sie das gewusst?
Hätten Sie die Anlage auch dann erworben?

Wohl kaum.

Was bedeutet dies für Ihre persönliche Situation?

  • Ihre Kapitalanlage, die teilweise über Jahrzehnte angelegt ist, hat viel zu hohe Kosten, was die Rendite massiv beeinträchtigt.
  • Steuervorteile sind mehr als fraglich und werden von Finanzämtern bereits aberkannt.
  • Die Kapitalanlagen, in die Sie investiert haben, sind risikobehaftet, d. h. niemand kann
    – erst recht nicht in der derzeitigen globalen Wirtschaftskrise – garantieren, dass diese ständig steigen. Mit Rückschlägen muss nach Aussagen vieler seriöser Kommentatoren gerechnet werden.


Wurden Sie vom Vermittler über diese Risiken informiert?

Nach unserer Erfahrung war dies so gut wie nie der Fall.

Im Gegenteil.

Zahlreiche Anleger sind im Vertrauen auf eine renditestarke Kapitalanlage hohe und langjährige Verbindlichkeiten eingegangen. Ausgang ungewiss!

Bleiben Sie also in Ihrem eigenen Interesse nicht untätig.
Es geht schließlich um Ihr Geld.
Haben wir Ihr Interesse geweckt?

Sie wissen: Informationen schaden nur demjenigen, der sie nicht hat.

Sie können uns telefonisch oder per e-mail (kontakt@anlegerschutz24.de) erreichen:

Telefon: 07194/911 630
Stichwort: GrandSlam AM Services AG

Schreiben Sie uns!